Abschied

Das Universum kann ganz gut ohne uns Menschen auskommen und wir sind vermutlich nur ein ganz kleiner unbedeutender Staubkrümmel im üblichen Getriebe der Himmelsmechanik, aber wir Menschen, wir Menschen sind auf unseren blauen Planeten angewiesen. Gegenwärtig können wir nicht ohne ihn. Was machen wir im großen und kleinen Ganzen daraus? Wie nutzen wir unsere Lebenszeit?

28. Dezember 2016

Unabhängig davon, ob unsere Freude riesengroß oder unsere Trauer und unser Schmerz unstillbar scheint … Das ‚Riesenrad des Universums‘ dreht sich unabänderlich und unbeeindruckt von unserem Treiben immer fort. Ein Wunder gleich …

Im stillen Gedenken und tiefer Dankbarkeit. Astrid, Du fehlst uns Großen und den Kleinen wirklich sehr. Es ist schade und so traurig, dass Du nicht noch mehr Lebenszeit hattest, um mit zu erleben, wie die kleinen Geister aufwachsen. Jetzt, wo unsere „Großen“ nach und nach den Start ins eigene Leben wagen und Dein hilfreicher Rat für sie immer da war, Deine Worte fehlen … Wir hätten Dir so viel mehr gemeinsame Lebenszeit für Dich und Micha, für Eure Träume und Wünsche, für noch einen entspannten Urlaub im heißen Süden, für Euren kleinen Garten … gewünscht.

Wir werden alt und grau. Wir werden eines Tages verschlissen sein und aus der Welt verschwinden. Mit unseren Träumen ist das anders. Sie können in anderen Menschen weiterleben, wenn es uns schon längst, längst nicht mehr gibt.“ – Jostein Gaarder in „Das Kartengeheimnis“

Sternenstaub waren und werden wir auf immer sein.

Bildquelle: Der Tarantelnebel – ESO/M.-R. Cioni/VISTA Magellanic Cloud survey. Acknowledgment: Cambridge Astronomical Survey Unit • CC BY 3.0 – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Universum