Clifford D. Simak – Die internationale Bibliografie

Clifford D. Simak Bibliografie, Quelle: http://www.simak-bibliography.com/de/index.html

Es gibt Mitmenschen, die kaum eine Mühe scheuen, wenn es um ihr „Hobby“ geht. Mein Freund Ralf gehört dazu.
Anlässlich des 25. Todestages von C. D. Simak, einem amerikanischen SF-Autoren, erstellte er vermutlich über Monate hinweg, diese nahezu vollständige Clifford D. Simak Bibliografie … So Ihr SF-Fan seid oder Ihr ein verschollenes Buch von Simak sucht, Ralf hat es sicherlich auf seiner Seite dokumentiert.

Schaut mal vorbei: http://www.simak-bibliography.com/de/index.html

Clifford D. Simak

Clifford Donald Simak (* 3. August 1904 in Millville, Wisconsin, USA; † 25. April 1988 in Minneapolis, Minnesota, USA) war ein Journalist und Science-Fiction-Autor. Simak gilt als einer der „Großen Meister“ der Science Fiction und ist durch zahlreiche Preise innerhalb des Genres geehrt worden.

Clifford D. Simak schrieb über 55 Jahre hinweg kontinuierlich Science Fiction und Fantasy (so lange wie kaum ein anderer Autor), wobei er jedoch nie den Massenausstoß eines Isaac Asimov oder eines Robert Silverberg erreichte. Im Laufe der Jahre sind aber immerhin 28 Romane und über 120 Erzählungen im Genre SF/Fantasy zusammen gekommen, obwohl Simak die längste Zeit (bis zu seiner Pensionierung 1976) nur nebenberuflich schrieb, denn er war im Hauptberuf Reporter und Redakteur großer Zeitungen im amerikanischen Mittelwesten.

Es gab eine Zeit, da zählte Simak zu den höchst bewerteten SF-Autoren und kaum ein Standardwerk zur Geschichte der SF versäumte es, ihm einen eigenen Abschnitt oder gar ein eigenes Kapitel zu widmen. Und das, obwohl er eigentlich nie so richtig „in“ war. Er stand meist ein wenig im Schatten berühmterer Kollegen.

Clifford D. Simak entwickelte aber im Laufe der Jahre seinen eigenen Stil, der seine Werke unverkennbar macht. Dieser Stil bestand aus der geschickten Verbindung SF-typischer Elemente (Zeitmaschinen, Dimensionstore, Psi-Fähigkeiten) mit ganz gewöhnlichen Personen und Orten der Gegenwart, vorzugsweise mittelamerikanische Kleinstädte, wie z.B. Milville in Wisconsin, wo Simak geboren und aufgewachsen ist.

Seine Geschichten und Romane handeln meist von „einfachen“ Leuten, Farmern oder Kleinstädtern, die unvermutet in Situationen geraten, die zunächst nicht zu überschauen sind. Oft stoßen diese Leute Türen auf, Türen in andere Dimensionen oder Zeiten. Simaks Romane und Kurzgeschichten zeichnen sich durch Humanität und feinsinnigen Humor aus.

In Simaks Romanen und Erzählungen gibt es zwar Raumschiffe, Roboter und andere genretypische Instrumentarien, doch hat ihn die Funktionsweise technischer Geräte nie sonderlich interessiert. Sie sind für ihn nur Mittel zum Zweck, um (meist) gute Geschichten zu erzählen.

Quelle: http://www.simak-bibliography.com/de/index.html

Amalthea – als der Mond explodierte

Amalthea, Roman von Neal Stephenson

Amalthea – Roman
von Neal Stephenson

Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Urmütter von der Raumstation hingegen hochkultiviert ― und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren …

(Bild- und Text-)Quelle: https://www.amazon.de/Amalthea-Roman-Neal-Stephenson/dp/3442547628

Zufälligerweise bin ich kürzlich auf der digitalen-Ausleihseite meiner örtlichen Bibliothek in Potsdam über dieses Buch von Neal Stephenson virtuell gestolpert. Wie so oft hatte ich ursprünglich etwas anderes als Lesestoff gesucht, aber das Buchthema sprach mich als SF-Fan nach einigen Seiten recht schnell an und so konnte ich gar nicht so einfach meinen Ebook-Reader wieder weglegen.

Wenn der Klappentext beim ersten Überlesen etwas „esoterisch“ und abgehoben klingt, entwickelt sich die eigentliche Geschichte im Buch als sehr spannende Lektüre. Als Leser merkt man recht schnell, das sich der Autor mit dem wissenschaftlichen Hintergründen seines Romanes sehr ausführlich und vorallem detailliert beschäftigt hat. Im Epilog zum Roman geht er darauf vertiefend ein.

Im übrigen ist im Klappentext ein inhaltlicher Fehler enthalten, mal schauen ob Ihr ihn findet …

Anbei noch eine leseswerte Rezension zum Buch von Florian Freistetter auf http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/05/28/der-mond-explodierte-ohne-warnung-und-ohne-ersichtlichen-grund-seveneves-von-neal-stephenson/

Überlebenskünstler in der Tierwelt

Martin Knowleden: Überlebenskünstler in der Tierwelt: Das Skizzenbuch von Martin Knowelden

Überlebenskünstler in der Tierwelt
Ein Skizzenbuch von Martin Knowleden

Beim gestrigen Besuch der SLB Potsdam mit meinen Mädels bin ich so ganz nebenher in der Kinderbliothek über das obige Buch „gestolpert“. Eigentlich hatte ich so nebenher ein schönes Bilderbuch für meine dreijährige Jill gesucht, aber dieses schöne Skizzenbuch  von Martin Knowleden hat es mir gleich angetan.
Die dort enthaltenen Illustrationen von wilden Tieren (ausgestorben und wahre Überlebenskünstler) haben mich in ihren Bann gezogen. Verbunden mit informativen Texten zu den Grafiken nicht nur für 10 bis 12jährige Kinder etwas, auch für uns Große.

Nein, ich werde es wohl nicht vor dem 16.12.2017 zurückbringen. Es ist einfach zu schön.

Es ist im normalen Buchhandel nicht mehr zu beziehen, zm. meine Suche über buch7.de ergab keine Treffer, aber mit einem Klick auf das obige Bild gelangt Ihr noch auf einige recht günstige Gebrauchtangebote bei Amazon.

Bildquelle: Amazon

KiRaKa hören bringts …

KiRaKa (ein werbefreies Kinderradio des WDR im Internet) hören bringts wirklich. Fröhliche Lieder, tolle Beiträge und Clips … Dieser Sender kommt gut bei meinen Mädels an und hat eine Menge zu bieten für die kleinen und großen Mädels (3 & 8). Leider ist dieser Sender nicht via UKW (oder DAB+) im Potsdamer Umland zu empfangen. Der RBB hat für Kinder nicht so viel zu bieten. Schade eigentlich. Also so Ihr Internet habt, dann lasst Eure Kinder mal hinein hören. Es wird sicherlich spannend. 🙂

Was hören Eure Kinder so? Welchen Radiosender bevorzugt Ihr so?