Kinder brauchen Mutti und Papi – meine Mutti- und Paparolle

Sehenswertes Video zum Thema Kontaktabbruch bei getrennt lebenden Eltern –> Kinder werden ernsthaft krank, wenn sie nicht regelmäßig Umgang mit Mutti und Papi haben.

Angemerkt sei: Der Kontakt zwischen meinen Lütten, die gegenwärtig bei mir leben, und ihrer Mutti läuft zwar im Moment „nur“ über Skype und Telefon, weil die Entfernung arg groß ist, aber der Kontakt funktioniert regelmäßig und gut. Demnächst können meine Mädels ihre Mutti auch wieder in den Arm nehmen und hoffentlich ganz fest halten.

Warum ich diesen Beitrag hier eingestellt habe? Seit August diesen Jahres habe ich die Gelegenheit, bei einer Familienberatungsstelle eine Vätergruppe zu besuchen. Dabei besteht für mich die Möglichkeit über mein Befinden, meine Schwierigkeiten und meinen Problemen nach der Trennung von meiner Partnerin und beim alltäglichen Umgang mit meinen kleinen Mädels unbefangen sprechen und mich mit anderen Vätern austauschen zu können. Hilfreich ist, das zwei Therapeuten dabei sind, die wertvolle Fragen und Tipps geben können. Mir sind in den letzten Wochen und Monaten einige Väter begegnet, wo der Kontakt zu ihren Kindern, nach der Trennung von ihrer bisherigen Partnerin, nur sehr eingeschränkt möglich oder gar der Kontakt zu den Kindern abgebrochen ist bzw. unterbunden wird. Was mich als Vater selber sehr bewegt und betroffen macht.

Was mir als Vater und als Mann früher nicht so bewusst gewesen war, ich habe exakt das gleiche „Aufgabengebiet“ wie die Mutti. Dabei geht es mir jetzt nicht um die alltäglich üblichen Aufgaben, wie Wohnung putzen, Einkaufen, die Wäsche zu waschen oder gar die übervollen Windeln zu wechseln. Es geht mir um die emotionale Seite „meiner Paparolle“, die ich genauso pflegen und einnehmen muss. Im Moment bin ich quasi beides, Mutti und Papa zugleich. Es ist spannend, aber auch sehr anstrengend.

Also liebe Mit-Väter, wenn Ihr die Möglichkeit habt, so eine Väterrunde zu besuchen, dann seid mutig und wagt Euch. Es bringt Euch sicherlich ein gutes Stück in Eurer Paparolle und Eurem Leben weiter. 🙂

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung

Bürokratischer Hürdenlauf – Stadtverwaltung vs. KiTa

Für meine jüngste Tochter wurde seitens der Kinderärztin eine Frühförderung empfohlen, weil Jilly wohl anlässlich der U8 keine richtige Lust hatte eine Sonne zumalen. Fazit: Sie fiel durch die künstleriche Aufnahmeprüfung durch. Das mit der Feinmotorik, da hapert es noch. Hmmm, dabei mag sie eigentlich gerne Sonnen malen.

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[freitag.de] „Andere Welt“

von Katharina Schmitz, Freitag 31/2018

Interview Seine Elternzeit ging nicht nur ein paar Wochen. Leander Scholz sieht im dabei geübten Sozialverhalten eine kostbare Ressource

Die Zahl der Väter, die in Deutschland nicht nur für ein paar Wochen in Elternzeit gehen, ist immer noch sehr niedrig. Der Philosoph Leander Scholz hat sich eineinhalb Jahre lang aus dem Berufsleben verabschiedet und einschneidende Erfahrungen gemacht, die vielen Frauen nicht fremd sind.

Die Elternzeit beschreiben Sie als eine existenzielle Erfahrung. Wie sah die aus?

Ich bin in eine andere Welt eingetaucht. Nicht nur für eine kurze Zeit. Ich habe das auch unterschätzt. Man wird von allen ermuntert, man soll diese Zeit genießen. Aber den ganzen Tag auf einen kleinen Menschen bezogen zu sein, ist sehr intensiv und auch anstrengend. Das meine ich mit existenzieller Erfahrung.

Da will man gerade los, aber das Kind ist eingeschlafen…

Oder es schläft nie ein, oder es hat Durst, oder es hat Hunger. All diese Bedürfnisse sind unmittelbar. Ich lebte in einem Universum ohne Sprache, das war sehr körperlich. Gerade für mich, der ich beruflich mit Sprache zu tun habe, war das faszinierend.

Lest hier das vollständige Interview mit Leander Scholz im Freitag 31/2018.

Weitere Informationen zu Leander Scholz gibt es hier in der Wikipedia.

Zum 9. Mal …

Die großen Leute sind wirklich sehr sonderbar.
Antoine de Saint-Exupéry in „Der kleine Prinz“

Papa und für wen ist dieses Denkmal?
Papa und für wen ist dieses Denkmal?

dav

Am 7. August 2009, um 1:23 Uhr in der Früh durfte ich im Kreissaal vom EvB-Klinikum in Potsdam erleben und spüren, welchen Sinn (mein) Leben hat.

Herzlichen Glückwunsch zum 9. Geburtstag liebe Nine.

Und bis zu Deinem 18. Geburtstag lerne ich es sicherlich auch noch einen vernünftigen Schokokuchen für Dich zu backen, warum auch immer so wenig Schokolade dabei ist.